Sonntag, 28. Juni 2015

Das Schweigen hat ein Ende ...

Meine Güte schon wieder ist so viel Zeit ins Land gegangen und das Leben birgt so einige Chancen die man nutzen kann, wenn man will. 

Veränderung entstehen und so wie der Garten sich immer weiterentwickelt die Natur immer neue Überraschungen birgt, so bewegt sich auch ein Leben! Mein Leben!

Wir haben unser Haus nach dem Kaminbrand wieder in Ordnung gebracht. Nach den beiden erfolgreichen Märkten im Winter habe ich mich entschlossen ein Kleingewerbe zu eröffnen und das kostete erst einmal unendlich viel Zeit. Jetzt hat sich alles ein wenig eingespielt und die Kreativität, das werkeln mit den Händen macht unendlich viel Spaß. 

Im Garten ist natürlich richtig viel los, die Rosenblüte ist in vollem Gange und meine Neuzugänge vom letzten Jahr sind alle angewachsen ... keine Verluste ...freu!

Hier im Blog werde ich in Zukunft weiterhin meinen Garten dokumentieren. Zeit zum täglichen kommentieren meiner liebsten Blogs bleibt mir nun in meiner neuen Situation recht wenig. Lesen und stöbern, Eure wunderbaren Gärten bewundern werde ich natürlich weiterhin :-) denn Dinge die Freude bereiten sollte man sich bewahren. 







Rosenblüte im WildenGarten, jeden Tag öffnen sich neue Blüten, ihr Duft liegt leicht in der Luft.













Ich habe Rosen in vielen verschiedenen Farben die sich durch ihren Standort erst nach und nach öffnen.



















Begleitet vom Fingerhut der sich in diesem Jahr sehr zu meiner Freude auch in weiß in meinem Garten angesiedelt hat.




        Da ganz hinten im Wusel blüht bald ein Rosenbaby, kann man es sehen?


           

           




Aus unserem Gartenteich hat die Volkswanderung begonnen, man muss genau schauen wo man hintritt, das ist die neue Art der Meditation und Achtsamkeit im WildenGarten.










Hunderte von Bildern könnt ich hier jetzt zeigen, es hat sich so viel verändert. Sei´s in kleinen Dosen und bei meinem nächsten Post zeige ich Euch was eine Schnittlauchblüte so alles kann.

Eines liegt mir noch auf dem Herzen.... ich bedanke mich hier an dieser Stelle ganz herzlich bei Trixi vom Blog www.trixistrauminsel.blogspot.com, ohne sie wäre ich nicht auf die Idee gekommen meine Nähmaschine wieder auszupacken uns siehe da Nähen ist wie Rollschuhlaufen hat man es einmal gelernt .... und jetzt ist auch der Unterfaden kein Problem mehr .... aber das ist eine andere Geschichte!

Euch allen wünsche ich eine wunderbare Woche und viel Sonne im Herzen!

Alexandra

Freitag, 20. März 2015

Die Sonne verfinstert sich

Jetzt mal ohne große Worte. Mein Mann hat die Sonnenfinsternis mit dem Handy fotografiert. Schaut mal wer hier der Star sein wollte....












Ich hoffe mein Mann und unser kleines Model haben Euch Freude bereitet!


Herzlichst Alexandra


Wer war gestern eigentlich nicht im Garten?

Was für ein Kaiserwetter. Endlich konnte ich mal ohne Gummistiefel und  riesigen Matschklumpen an den Füßen meinen Garten betreten. Hier ist es ja immer ein wenig später. Die ersten Sonnenstrahlen beglücken erst Mitte Januar unser kleines Tal und so muss ich mich wie in jedem Jahr in Geduld üben.







Wer hätte gedacht, dass unsere kleinen Gartenhelfer schon so aktiv sind, glaubt mir, ich habe richtig gestaunt. Sie wohnen seit letztem Jahr bei meiner Nachbarin und auf diesem Wege hier nochmals vielen Dank für den leckern Honig. Blumen und Bienen einfach genial!






Sie sind natürlich die ersten im Jahr, unsere Schneeglöckchen. Sie breiten sich eifrig unter unseren Haselsträuchern aus, es werden Jahr für Jahr mehr.












Gefolgt von den kleinen aus dem Blumentopf die ich im letzten Jahr vom Discounter gerettet hatte.





Noch dürfen Warzenenten und Hühner sich frei entfalten. Sie laufen wild im Garten umher und fühlen sich pudelwohl. Bald müssen sie wieder in ihr Freigehege, schade eigentlich aber keine Chance dem Gemüse bei Gartenräubernden Hühnern und Warzenenten. 

Keine Chance den Schnecken, bei im Winter und Frühling freilaufendem Federvieh. Wie gerne verzichte ich auf den Feldsalat der selbigen zum Opfer fällt ;-)).











Immer wieder bewundernswert finde ich den Frauenmantel. In jedem Frühjahr präsentiert er seine zerrupfte Frisur um innerhalb kürzester Zeit eine pralle und grüne Pracht zu entwickeln. Immer wieder ein wunder und ich freu mich jetzt schon auf die wunderbaren Blüten die so vielseitig und dekorativ sind.







Umzugsfertig ... morgen ist es soweit, meine Balkonstar!



Eigentlich wollte ich in diesem Jahr ein wenig sparsamer mit den Tomaten umgehen ... kennt ihr das Problem ? So werde ich wohl auch in diesem Jahr viele Schleifen um viele Tomatenköpfchen binden um meine Nachbarn und Freunde zu beglücken :-)).






Zu guter letzt, hier meine eifrige Baumpfingstrose ... 






.... hab ich gestaunt!


Alles liebe an alle Leser die Morgen mit mir hoffentlich einen sonnigen Frühlingsanfang erleben. Ach ja , die Sonnenfinsternis ... einen sonnigen und "wolkenlosen" Frühlingsanfang erleben!



Herzlichst Alexandra





Donnerstag, 12. Februar 2015

Voll erwischet aber happy ...

Ja genau, kaum Zuhause und schon voll erwischt. Vielleicht war´s der Stress, vielleicht aber auch ein ganz normaler Jahreszeitenvirus. Wie auch immer, ich lag richtig brach. 

Hier Zuhause schleppen sich die handwerklichen Arbeiten voran und wie ihr wisst bin ich nicht gerade die Ruhe in Person wenn es um geduldiges Abwarten geht. 

Warten gesund zu werden, warten bis die Hand und gutachterlichen Mühlen gemahlen haben, warten auf den Frühling und damit neuen Elan endlich mal wieder die Hände in den Gartenboden zu stecken.

Sehr ermutigt haben mich Eure netten Kommentare und wisst ihr was? Ferienhaus hin oder her, zu hause ist es immer noch am schönsten.

Jetzt habe ich lange überlegt welche Bilder ich heute veröffentlichen soll. Matschiger Schnee, pfui! Alles erstrahlt derzeit grau in grau, aber unter dem Schnee blinzelt das erste, lange nicht mehr gesehene, grün hervor. Trotzdem finde ich den Garten derzeit nicht sonderlich fotogen!

Ich berichte Euch lieber von Zufällen, von positiven Begegnungen die meine Lebenshaltung bestätigen " nichts geschieht ohne Grund und es gibt immer eine positive Resonanz". 

Die liebe Silke vom Blog wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de beglückte mich zur Weihnachtszeit mit einem Kalender und dort fand ich meine Hymne im Kaminbrandchaos.

                         

                                              Ständig begegnen uns großartige Chancen

                                       die sich als scheinbar unlösbare Probleme tarnen
               

                                                                                       Mark Twain

Nun ist ein Kaminbrand und dessen Folgen nicht unlösbar, vielleicht ein wenig überzogen denn es gibt auf jeden Fall schlimmeres. 

Ich durfte jedenfalls etwas sehr schönes mitnehmen. Einen total lieben Menschen. Man trifft  sich schaut sich an und versteht sich auf anhieb. Toll, oder? Und da ich ja sowieso damit begonnen hatte über Regionale Unternehmen zu berichten, nutze ich hier die gartenbilderlose Zeit um daran anzuknüpfen. 

Hier mein absoluter Geheimtip für alle Hundeliebhaber, Herrchen und Frauchen, die gerne mal die Eifel erkunden wollen. 

www.ferienhaus-mila.de    ... aber passt auf Eure Hunde auf, die beiden Vermieter Diana und Stefan Graul ziehen die lieben Vierbeiner magisch an und haben für jegliche Kampfkuschler, Rowdys, Frechdachse und Co. ein großes Herz.

Diese Leidenschaft zeigt Diana Graul auch in ihrem Kleinunternehmen www.liebgewinnend.de auch zu finden bei Facebook! 

Hier ein kleiner Einblick in ihre Produkte "Rund um den Hund"!





Halsbänder, Hundeleinen ....

Unikate, da die Wünsche ihrer Kunden bezüglich der Motiv bzw. Stoffwahl und Größe mit einbezogen werden.
  













                               


                             













Körbchen und  Hundegeschirr nach Maß damit wirklich alles perfekt sitzt.
                                                                                                                           




                                           Taschen in verschiedenen Ausführungen.






Und dieses kleine Utensil finde ich richtig genial. Da ich selbst drei Hunde habe und das Tütengewühle in übervollen Jackentaschen hasse, trägt Hund hier am Hundegeschirr seine Beutel zur Beseitigung mancher kleiner oder größerer Geschäfte  einfach selbst!



Wie ihr wisst, ich hatte sie zum Weihnachtsmarkt mal gezeigt, nadel ich fleißig Puschen für jede Gelegenheit. Diese hier hatte Frauchen Liebgewinnend bestellt. Also eigentlich war das so ... irgendwie was mit Hunden ...






So, es ist Februar, Mitte Februar,  Paprika, Tomate und Chilli haben sich in meinen Anzuchttöpfen eingenistet und werden kuschelig warm gehalten. Es geht wieder los .... bald ... nur Geduld!

Herzlichste Grüße an alle meine lieben Leser, die mich so tapfer begleiten obwohl hier manchmal Totenstille herrscht.


Allen eine gute Zeit!


 Alexandra

Montag, 19. Januar 2015

Langsam aber sicher ...

... gehen die Arbeiten voran . Noch harren wir in unserem Ferienhaus aus aber bald und ich kann Euch gar nicht sagen wie sehr ich mich darüber freue, können wir wieder in ein warmes Zuhause. 


Nicht das die Aussicht hier schlecht wäre, alles schön hier mit Blick auf auf einen kleinen Stausee an dem die Ferienhaussiedlung gelegen ist.











Wer gerne Urlaub mit seinem Vierbeiner macht ist hier sicher an der Richtigen Adresse. Viele Häuser dürfen mit Hund bewohnt werden und in einigen ist Hund sogar ausdrücklich erwünscht ;-)).

Für lange Spaziergänge und große Wanderungen ist die Vordereifel sicherlich genau richtig, wer sich gerne selber quält ( ich empfinde das jedenfalls so!) kann hier auch sehr schön mit dem Fahrrad die bergige Gegend erkunden.








Derzeit pendele ich ständig hin und her. Am meisten vermisse ich meinen Garten. Gestern habe ich gesehen das die ersten im letzten Jahr gepflanzten Schneerosen kleine Blüten haben. Sie waren so winzig, dass ich sie im Sommer kaum mehr gesehen hatte.

Ganz ohne Garten und Pflanzen geht es aber auf gar keinen Fall. Die Kinder erkunden die Gegend ...







                                         ... und bringen aus Wald, Feld und Flur kleine Pflänzchen mit.

                             Woher sie diese Marotte wohl haben?


Alles Ordnungsgemäß eingetopft, haben zumindest die Blümchen schon den Weg nach Hause angetreten.






Ganz besonders stolz bin ich auf meinen tapferen Mann, er hütet Haus und Hof, versorgt die Tiere die zu groß sind um in einem Ferienhaus Platz zu finden ( wobei die Kinder es sicher lustig finden würden wenn wie bei Pipi Langstrumpf das Pferd im Haus umherlaufen dürfte ). Er versucht weitere Schäden am Haus zu vermeiden und ich sage Euch, das ist wahrhaft eine Heldentat denn mittlerweile sieht man drinnen den Atem vor dem Mund.

Bald, bald .....

ein Blick aus dem Fenster, ein weiterer Tag neigt sich dem Ende zu.







Ich freue mich darauf bald wieder Eure Blogs lesen zu können. 



                                                                            Herzlichst Alexandra
           

Donnerstag, 8. Januar 2015

Was ist denn nun schon wieder los?

Fragt ihr Euch sicherlich. Kein kommentieren bei meinen liebsten Blogs, kein Neujahrsgruß aus dem wilden Garten, überhaupt ist es sehr leise hier. Sehr leise! Man könnte behaupten, die Ruhe nach dem Sturm.

Bevor ich Euch berichte was hier eigentlich passiert ist brennt mir natürlich ein Neujahrsgruß auf der Seele.

 Ich wünsche allen meinen Lesern von ganzem Herzen  ein gesundes und  erfolgreiches neues Jahr!






Eigentlich sollte mein nächster, schon längst veröffentlichter Post, den Titel " Gut behütet " erhalten.  Der erste Schnee war einfach irre ! Die Kinder tobten, der Garten gut behütet in vielerlei Hinsicht. Ich freue mich immer über die weiße Decke, sie hält den Boden warm und verzeiht so manches verschluderte Gärtnerverhalten im späten Herbst.



Zu den Hüten konnte ich einige Bilder einfangen!

Die Sonnenblumen wurden behütet.





Jede bekam ihren eigenen Hut ganz individuell   abgestimmt.






Die Schneemenschenfamilie ( Zitat eines meiner Kinder) hier bis jetzt erst zwei, wurden behütet.


















Die Kanne, der Ball, der Tisch ...






... einfach alles hatte der Schnee bedacht.








Die Schafe trieb der Schnee, vom Schäfer gut gehütet  nach Hause in ihren Stall. Jetzt sind sie alle gut behütet und warten auf offenes Wetter. Meine Güte, jetzt artet die Wortspielerei ein bisschen aus!
Diesen Satz musste ich jetzt selbst zweimal lesen, lustig, bleibt so!


O.k, genug der Hüte. Jetzt kommen wir zu unserem Sturm. 

Am 30. Dezember brannte in der Nacht unser Kamin. Gott sei Dank hatte mein Mann den Brand und die dadurch entstandene Rauchentwicklung schnell bemerkt. Unser Rauchmelder hatte sogar die Nachbarn geweckt! Wir brachten alles lebende aus dem Haus. Die Feuerwehren waren sehr schnell vor Ort und konnte nach einiger Zeit den Brand löschen. 

Alles nicht so schlimm, dachten wir jedenfalls. In der Nacht sind alle Katzen schwarz! Der Morgen bescherte uns ein grausiges erwachen. Der Kamin wurde stillgelegt, der Kamin an dem auch unsere Heizung angeschlossen ist. 

Keine Heizung, kein warmes Wasser, zwei Kaminöfen für viele Quadratmeter. Zwischen den Jahren irgendwelche Handwerker zu erreichen ist eine große Aufgabe. Mit anderen Worten keine Chance.

Unsere Versicherung, sehr bemüht! Die Kinder freuten sich nachdem sie den ersten Schrecken überwunden hatten auf das Schwimmbad. Irgendwie musste man sich ja aufwärmen und duschen.

Ja wir haben auch Freunde aber wer will schon mit 8 Personen ein befreundetes Badezimmer überfallen? Ungern! Auch wenn man uns immer wieder eingeladen hatte.

Alle weiteren Handwerkerabenteuer will ich Euch hier ersparen. Die Versicherung und der Sachverständiger arbeiten sehr zuverlässig auf Hochtouren . 

Wir, die Kinder und ich, machen jetzt Ferien in einem Ferienhaus. Die Schule beginnt und weitere Minustemperaturen waren einfach nicht mehr zumutbar . 

Mein Mann versucht das Haus vor weiteren Schäden zu bewahren. Sicher werden wir in den nächsten Wochen noch einiges zu werkeln haben.  

Die Kinder sehen die Sachlage sehr entspannt, Hauptsache wir sind zusammen und haben uns lieb, machen sich aber auch Gedanken über all die Menschen die jetzt kein warmes Haus haben.  Bestimmte  Umstände selbst zu spüren regt zum Nachdenken an.

Zu Weihnachten habe ich  einige nette Briefe erhalten über die ich mich richtig gefreut habe. Erst einmal auf diesem Weg, ein herzliches Dankeschön. 






Ich wünsche allen Lesern eine gute Zeit und möge alles gelingen was ihr Euch für das Jahr 2015 vorgenommen habt.


            

                                                                                                         Alexandra 


Dienstag, 23. Dezember 2014

Stille Nacht ...

               
                         Stille Nacht ...




... ganz still, bei mir oft auch voller Erinnerungen. Erinnerungen an all die lieben Menschen die mir stets die Jahre versüßt und mich von ganzem Herzen geliebt haben. Erinnerungen an Menschen die jetzt  noch leben, in meinem Herzen.

Eine dieser Erinnerungen möchte ich Euch schenken. 

Vor einigen Jahren traf ich bei einem Einkauf meine Grundschullehrerin wieder. Eine sehr resolute, streng katholische und unheimlich engagierte Frau die mittlerweile das 80. Lebensjahr erreicht hatte.

Sie sprach mich an. Sie war fasziniert von unserer Gemeinschaftlichkeit, wie wir, die Kinder und ich,  unseren Großeinkaufswahnsinn  meisterten. 

Ein Glück, dass sie mich ansprach sonst wäre ich jetzt um eine großartige Erfahrung ärmer!

Wir unterhielte uns. Wir verabredeten uns. Sie bat die Kinder an einem von ihr organisiertem Adventskaffee zu musizieren. 

Die Kinder musizierten und wir telefonierten regelmäßig, tauschten uns aus. So durfte ich "meine Lehrerin" ganz neu erleben und das nach 30 Jahren.

Sie mit Worten zu beschreiben wäre eine unlösbare Aufgabe. Kritisch, modern, lustig, eigensinnig,  liebevoll, streng, sehr gläubig mit dem festen Glauben an die Reformation der Kirche und das mit 80 Jahren ... an mich als Schülerin erinnern, konnte sie sich nicht :-). Ich war wohl zu unauffällig.

Eine ihrer Geschichten möchte ich hier erzählen, eine ihrer Vorträge des Adventskaffees. Vielleicht zaubert sie ein lächeln auf Euer Gesicht, versüßt Euch das Weihnachtsfest auch wenn ihr sie nicht kanntet.



Der Tölpel

Unter den Hirten auf dem Felde war auch ein Einfältiger. Er wurde von den anderen nur Tölpel genannt. Als eines Nachts der Engel des Herrn erschien, um ihnen die Geburt Christi anzukündigen, begriff der Tölpel die Worte des Engels nicht. Aber überwältigt von dem Glanz, der von dem Engel ausging, fiel auch er, im innersten erschrocken, auf die Knie.

Und als die anderen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte, sich aufmachten, das Kind zu finden, wollte auch er mit ihnen gehen. Aber die Hirten schämten sich seiner, denn sein Gewand war zerrissen, sein Bart struppig und der Ausdruck seines Gesichtes war einfach nur blöd.

Bleib´du nur bei den Schafen und beim Feuer, sagten sie. Das Kind, das wir suchen , ist kein gewöhnliches Kind. Einen Tölpel, wie du einer bist, kann es nicht brauchen.

Doch der Tölpel ließ sich von ihren Worten nicht einschüchtern. Er lief ihnen nach, auch wenn er Mühe hatte zu folgen.

Was willst du ihm denn schenken, spotteten sie. Da sah der Tölpel erst, dass sie alle beladen waren mit Milch und Honig, mit Wolle von Schafen, mit Käse und Brot. Daran hatte er nicht gedacht. Er wurde sehr betrübt .

Aber auf einmal heiterte sich seine Miene auf, und er rief voller Stolz:"Ich könnte die Fliegen von seinem Gesicht verscheuchen".
"Was glaubst du eigentlich!", riefen die anderen zurück."Dazu sind die Engel da!" Der Tölpel wurde sehr traurig. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene auf, und er rief voller Stolz: "Ich könnte seine Füße reiben, um es zu wärmen".

"Was glaubst Du eigentlich!" riefen die anderen zurück." Dazu sind die Engel da!" Der Tölpel fing an zu weinen. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene zum dritten mal auf und er rief voller Stolz:" Ich könnte ihm ein Lied singen, damit es schlaf findet!" 

"Was glaubst Du eigentlich!", riefen die anderen zurück." Dazu sind die Engel da!" Der Tölpel war nun sehr betrübt und weinte vor Hilflosigkeit. Aber er gab nicht auf. Er wollte den König und die Engel, die von seinem Gesicht die Fliegen verscheuchten, die seine Füße rieben und ihm ein Lied sangen, wenigstens von weitem sehen. 

Endlich standen die Hirten vor dem Stall, und sie fanden das Kind in einer Krippe liegen, arm und bloß. Maria und Josef hatten mit den vielen Gästen alle Hände voll zutun, denn nicht nur die Hirten sondern auch die drei Könige hatten den Weg zur Krippe gefunden. 

"Ach", seufzte Maria, "wenn ich nur jemanden hätte, der dem Kind die Fliegen verscheucht, der ihm die Füße reibt und ihm ein Schlaflied singt!"

Da trat der Tölpel näher. Und als er weit und breit keine Engel sah, da wischte er seine Tränen ab, lachte vor Freude und kniete vor der Krippe nieder. Er verscheuchte die Fliegen, Er rieb dem Kind die Füße, um es zu wärmen, und sang ihm ein Lied , bis es einschlief.

Maria und Josef und die drei Könige staunten. Die Hirten aber schämten sich und nahmen den Tölpel auf dem Heimweg in ihre Mitte.




( unbekannter Autor)



Ich weiß nicht woher diese Geschichte kommt !        


In Erinnerung an alle lieben Menschen in meinem Herzen. In Dankbarkeit an alle lieben Menschen die mir tagtäglich das Leben bereichern, wünsche ich,  Alexandra, Euch 





                                                                                 Frohe Weihnachten