Dienstag, 28. Januar 2014

Alles fing einmal an...

Alles fing einmal an....

mit einem Computer den man bedienen kann. Spaß beiseite! Noch ein Gartenblog, einer unter so vielen fantastischen Blogs denen ich mit Spannung folge. Warum also noch einen? Das war die erste Frage die ich mir stellte und wisst ihr was? Individualität war die Antwort! 

Jeder Garten hat seine ganz eigene Note, es ist faszinieren zu sehen wie viel ein Garten ausdrücken kann, fast so als könne man den Menschen dahinter erahnen.

2006 sah ich zum ersten Mal unser Grundstück, scheinbar unendliche Weiten verdeckt von mannshohen Brennnesseln, ein Ende war nicht zu erahnen.

Mein Großvater hatte einen Gemüsegarten und ich habe ihn geliebt. Meinen Großvater für seine liebevolle Fürsorge, seine Weisheit und seine Geduld. Den Gemüsegarten wegen all der vielen Leckereien die man sich als Kind erträumt. Erdbeeren im Überfluss mit viel Vanilleeis ( das wuchs nicht im Garten, in meiner Kinderfantasie vielleicht doch? ).

Der Funke sprang über, wir kauften das Grundstück mitsamt Haus! In meinen Gedanken entstand der perfekte Großväterliche Gemüsegarten ( in Kopie!). Ich war 5 Jahre alt als ich das Paradies meines Opas zum letzten mal sah!

Ich durchforstet Gartenbücher, biologisch sollte er sein. Alles schien ganz leicht. Man nimmt die Saat, legt sie in die Erde....noch ein bißchen über Bodenbeschaffenheit, alles keine Kunst, dachte ich zumindest.

Wir rodeten die Brennnesseln wobei ich teilweise Sorge hatte meinen Mann nie wieder zu finden. Das Ende des Grundstücks rückte in Sichtweite. Wilde Brombeeren schlängelten sich am Boden und kamen ihrer Bestimmung nach uns die Beine zu zerkratzen, ich übe noch immer ALLE Pflanzen zu lieben! Aber der Giersch...na hierzu später einmal.

Kurz es dauerte Wochen bis ich zum ersten mal einen Spaten in die Hand nahm und ihn wieder weglegte! Mit Holder, Pflug und dem Gewicht meines Mannes schafften wir es dann doch irgendwie den Boden zu pflügen.

Noch immer das herzzerreißende Geschrei meiner 2 1/2 jährigen Tochter im Ohr " Mama, Mama die
 tun der Erde weh" muss ich gestehen es war ein Fest.

Kurz darauf wurden wir steinreich, es waren gefühlte Tonnen die wir neben alten Suppenkellen und sonstigem Müll ( Gott sei dank fanden wir nur "harmlosen Müll") herrauspulten um dann endlich mit einem Spaten die Beete zu bearbeiten. Schon im selben Jahr legte ich stolz meine erste Saat im eigenen Garten in die Erde.

Was soll ich sagen, der Garten entwickelte sich und ich mit ihm. Gemeinsam tun wir es noch immer.

         Fortsetzung folgt......
                           

                                          Alexandra





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