Freitag, 28. März 2014

Schlechtwetter

Wer will jetzt noch was davon wissen ? Niemand! 

Ich hatte mich tagelang zu einem Schuhwechsler entwickelt  Gartenschuhe an, Hausschuhe aus und umgekehrte, je nach Wetterlage. 




Der Temperaturumschwung ließ mich zu einem Eiszapfen werden und so haben wir irgendwann entschieden einfach drinnen zu bleiben. 




Allerdings ließ meine jüngste es sich nicht nehmen mit dem einzigen Schnee oder eher Hagel  in diesem Winter/Frühling wenigstens einen kleines Schneemännchen zu bauen :-)).

Wohin jetzt mit all dem Elan? Inspiriert von Juttas schönem Papier ,kunterbunterflohmarkt.blogspot.com haben wir begonnen, unsere Fenster für die kommende Osterzeit zu bestückten.

Liebe Jutta, ich sagte ja wir werden üben!

Nachdem eine Vorlage erstellt war, saß ich wieder arbeitslos am Basteltisch denn meine Kinder packte das Hasenfieber! Hier die ersten Exemplare.


Und weil wir schon mal dabei waren, haben wir neue Eierbecher gefilzt.


Meist frühstücken am Wochenende 9-10 Personen im "wilden Haus", somit haben wir noch Potenzial für die nächsten "wir bleiben im Haus "Tage.

Sollte jemand neue Eierbecher und eine Beschäftigung für das nächste schlechte Wetter benötigen, hier die Anleitung www.besserbasteln.de.

Einer meiner Töchter mag das Basteln nach Anleitung nicht und so ist dieses Kunstwerk entstanden.



Seit zwei Tagen, stecken die Füße nun wieder in den Gartenschuhen.


So habe ich hier erst einmal die Ringelblumenernte vom letzten Jahr gesät.


Ringelblumen sehen hübsch aus und lockern den Boden. Sie eigenen sich hervorragend zur Salbenherstellung und schenken mir die Möglichkeit erst einmal alle Wildkräuter, die sich  noch im Boden verbergen zu entfernen ohne in voreilig gepflanzten Stauden herum zu werkeln. Geduld dem klugen Gärtner ( so was aus meiner Feder ... ;-)).


Geduld auch im Gemüsegarten? 
Im letzten Jahr hatte ich Mitte April die erste Saat in den Boden gelegt. Durch den vielen Regen und die relativ kühlen Temperaturen ist mir vieles im Boden geblieben. Selbst die im Mai gelegten Bohnen musste ich nachsäen.

Kann ich es wagen?
Das erste Beet ist gelockert und eine alte Gartenregel besagt ...wenn die Erde nicht mehr am Spaten klebt... 

Da ich vor 4 Jahren Tiefkulturbeete angelegt hatte, lockere ich den Boden lediglich mit einer Grabgabel auf. Die Arbeit ging gut von der "Gabel". Nichts klebte und die Erde ließ sich ohne große Mühe bearbeiten.

Kann ich es wagen?



Hier zwischen den Walderdbeeren treibt der Knoblauch kräftig aus!






Und voller Freude präsentiere  ich Euch hier, meine längst verloren geglaubte Küchenschelle. Sie zog im letzten Frühling ein.




Ich wünsche allen ein sonniges und entspanntes Wochenende ganz ohne ständigen Schuhwechsel ;-))

Alexandra











Kommentare:

  1. Hallo Alex,
    von Hagel und Schnee sind wir hier zum Glück verschont geblieben, aber mir ging es letztes Wochenende genauso, Jacke, Schuhe für den Garten an, nach fünf Minuten wieder aus...und das mehrere Male.;-) Ihr habt das schlechte Wetter ja wirklich sehr kreativ genutzt!
    Wenn es nach dieser alten Gartenregel geht, könnte ich hier wahrscheinlich niemals etwas im Gemüsegarten anpflanzen. Der Boden klebt zwar nicht mehr, aber wenn ich mit Spaten oder Grabegabel darin arbeite, entstehen momentan nur dicke, kaum zu bearbeitende Brocken, der Boden ist schon wieder zu fest, von fein krümelig weit entfernt...Ich beneide Dich um Deine schön gelockerten Beete!

    Ganz liebe Grüße und schönes Wochenende, Bärbel

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    1. Ach liebe Bärbel,
      das kenne ich doch. Wir wohnen auf einer Lehmplatte und unser Grundstück wurde mit Bauschutt verfüllt. Es hat 6 Jahre gedauert bis wir einen einigermaßen guten Boden hatten.
      Kreativ, naja ich bin eher der Grobmotoriker!
      Was machen Deine Tomaten?

      Liebe Grüße Alex

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  2. Hallo Alexandra,
    ja die vergangen Tage waren schon recht kühl. Es geht jetzt wieder aufwärts mit dem Wetter. Heute war es bei uns richtig schön sonnig. Der blaue Himmel und das Wachsen in der Natur erzeugen Glücksgefühle. Bei Dir im Garten tut sich schon viel. Die Gemüsebeete sind auch schon vorbereitet, dann kann es bald losgehen mit der Aussaat.
    Ringelblumen mag ich auch sehr gerne. Sie säen sich immer wieder selbst aus und überall erscheinen die gelben Blümchen. Ich habe auch die blassgelbe Sorte "Lemon Daisy". Diese ist nicht ganz so wüchsig wie die dunkelgelben und orangenen Sorten.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Genieße den Frühling weiterhin.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  3. Und? Hast du's gewagt und etwas gesät? Außer den Ringelblumen.Ich hab dieses Jahr die Ringelblumen im Anzuchtkasten gesät, weil sie letztes Jahr draußen nichts geworden sind. Mal schauen, ob ich heure die gelbe Pracht genießen darf.
    Es schaut schon alles richtig gut aus bei dir, auch die lustigen bunten Osterhasen!
    Lieben Gruß und ein traumhaftes Wochenende wünsch ich dir,
    Trixi

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    1. Liebe Trixi,
      ja ich hab´s gewagt. Nachdem ich meinen Gartenplan vom letzten Jahr studiert hatte, ich achte beim Pflanzen auf die Fruchtfolge, sind die ersten Beete nun eingesät.

      Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag

      Alexandra

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  4. Liebe Alexandra,
    wow, was für eine Ringelblumenernte und wieder ein schönes Beet mit viel Platz drum herum.. Die selbst geschichtete Einfassung aus Holz im Hintergrund find ich voll schön.. einfach toll, was ihr aus dem Garten macht! Eure Osterdeko ist schön geworden!
    Dann wünsch ich euch einen entspannten Sonntag mit viel Sonne...ein bißchen was hab ich auch schon gesät
    Ganz lieben Gruß
    Bianca

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    1. Liebe Bianca,
      die Einfassung aus Holz ist eine Wildhecke. Wir befühlen sie immer wieder von oben mit allerlei Material. Unten rieselt im Frühling feinster Kompost hervor den wir gleich an Ort und Stelle verwenden können. Wir hatten sie errichtet um unseren Hanggarten ein wenig zu befestigen. Im Sommer wird sie meist von Kapuzinerkresse überwuchert!

      Liebe Grüße Alexandra

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  5. Ich glaube letztes Jahr war kein Maßstab, mir sind fast alle Tomaten eingegangen. Ringelblumen möchte ich heuer auch mal wieder aussäen, dafür muss ich aber ein geeignetes Plätzchen auf unserer Baustelle finden.

    LG kathrin

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  6. Liebe Kathrin,
    was mir so alles im letzten Jahr erfroren ist :-( . Aber Du hast recht in diesem Jahr ist alles anders ;-)).
    Ringelblumen wachsen überall, selbst im kleinsten Spalt, du wirst wohl ein Plätzchen auf Eurer Baustelle finden.
    Wie weit seid Ihr denn?

    Liebe sonnige Grüße
    Alexandra

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  7. Jetzt weiß ich welche Samen ich im letzten Jahr vergessen habe - Ringelblumen - dabei finde ich die gelben Tupfer im Beet immer besonders schön. Da muss ich dieses Jahr mal Samen kaufen. Mal frisches Blut ins Beet kann auch nicht schaden.
    Die kühleren Tage der letzten Woche waren hier nicht sehr ausgeprägt.
    Wenn ich da ans letzte Jahr denke, schauert es mich immer noch. Ende März lag mein Garten noch im Winterschlaf.
    Aber in diesem Jahr kann man schon genießen und das mache ich in vollen Zügen.
    Eine schöne neue Woche wünscht dir, liebe Alexandra,
    Anette

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  8. Was für ein schöner Blog. So richtig einladend und herzerwärmend. Die Bastelarbeiten sind wunderschön. Die Filzeierbecher würden mir auch gefallen. Wenn ich darf, dann bleibe ich gerne...leider lässt GFC, mich momentan nicht als Leser eintragen....aber ich bleibe dran. Herzlich, Frau Schritt

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    1. Herzlich Willkommen , ich freue mich über jeden Leser und natürlich darfst Du bleiben ;-)). Dein Blog gefällt mir auch sehr gut, da werde ich mich wohl ein bisschen bei Dir breitmachen :-)).

      Liebe Grüße Alexandra

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  9. Schick uns doch ein wenig Regen rüber, bei uns ist es viiiiel zu trocken!! Schon den ganzen Winter lang und jetzt ist es schon sehr warm und noch immer selten Regen.
    Interessant dein Tiefbeet, hab ich noch nie gehört! Sind da die Pflanzen besser vor Wind geschützt? Und sooo viele Ringelblumensamen!
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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    1. Ach liebe Elisabeth, wenn´s denn nur Regen gewesen wäre! Es Hagelt wie verrückt und das fand ich gar nicht so lustig. Aber es soll ja in den nächsten Tagen ein wenig nasser werden.
      Die Idee der Tiefkulturbeete stammt aus dem Buch "Selbstversorgung aus dem eigene Garten" von John Seymour. Ich hatte das mal gelesen, getestet und meine Erträge damit absolut gesteigert! Also erst einmal in Kurzform : Die Beete werden einen Spaten tief gegraben, einen weiteren Sagen tief gelockert. Der Boden sollte danach nicht mehr betreten werden um eine erneute tiefe Verdichtung zu verhindern. Im Herbst bringe ich Mist auf meine Beete, die Reste werden im Frühjahr entfernt und der Boden mit einer speziellen Grabgabel gelockert. Es ist jedes Jahr ein Wunder, wie sehr sich die Beete erheben, nach dem lockern stehen sie einige Zentimeter höher als zuvor. Ich könnte hier einen halben Roman darüber verfassen. Es war ein heiden Aufwand diese Beete an zu legen aber die Arbeit hat sich gelohnt. Die Wurzeln haben viel Platz und tiefgründigen lockern Boden! Mein Garten ist absolut biologisch bewirtschaftet.
      Ich liebe Ringelblumen, meist blüht hier im Sommer ein ganzes Meer. Ich hoffe sie kommen in diesem Jahr wieder so üppig wie zuvor.

      Liebe Grüße Alexandra

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