Sonntag, 30. November 2014

Schöner 1. Advent

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. In jedem Jahr ist dieses kleine Gedicht brandaktuell natürlich nicht ohne den kleinen Zusatz " ... und wenn das 5. Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt."




Kürzlich las ich in dem Kalender meiner Tochter, dass man selten mit dem zufrieden ist was man hat. Ständig streben wir an was wir nicht haben. Das brachte mich zum Nachdenken! Zufriedenheit liegt eben im Auge des Betrachters. Eine schwierige Aufgabe und ein großes Geschenk für alle die die diese Erkenntnis völlig selbstverständlich in sich tragen. Mir gelingt das nicht immer. 

Eine kleine Nachdenkerei! Heute hatten/ haben wir alles was wir brauchen ... vielleicht bzw. ganz sicher sogar, viel mehr als das!






        


  Ein wärmendes Feuer ...


















... einen gedeckten Tisch. Punsch für die Kinder,
Glühwein, Adventskuchen, warmes Licht.


















Die Flöte, unsere Adventslieder und die Nikolausgeschichte von Jakob Streit, die seit fast 16 Jahren zur Familientradition gehört.














Morgen machen sich die mittlerweile in die Jahre gekommenen Maria und Josef auf den Weg. Auch sie wandern seit 16 Jahren ...








... jeden Tag einen Sternenschritt weiter.





Die Sterne lösen die kleinen Säckchen an unserem Adventskalender ab. 

































Ob das Schneekind in diesem Jahr wohl Flocken bringt? 

Irgendwie ist es schon ein bisschen lustig, den Kindern ist durchaus bewusst, dass Jesus in Nazareth geboren wurde. Sie wissen um die Palmen die dort wachsen ;-)) und dennoch bestehen sie auf ihren Adventsweg.


Eigentlich wollten wir letzte Woche Kränze für die Tische, Türen, Garten ... binden. Schaut was daraus geworden ist.










Die ersten selbstgebundenen Kränze.









 Gut, ein bisschen zweckentfremdet




aber durchaus sehr dekorativ, oder nicht?









Irgendetwas grünes muss man einfach hin und wieder in den Händen halten und die kleinen entwickelten ihre Ideen. Kränze kann doch jeder ;-)).





                                                                                 





Der Schwimmteich wird sehnsüchtig durchs Fenster beäugt.  Zeit die Sauna zu heizen und hinein zu hüpfen.








Ich wünsche allen meinen Lesern eine zufriedene und besinnliche Zeit! Mir selbst wünsche ich in der Lage zu sein Zufriedenheit mit dem was ich habe zu erleben, aber auch zu erkennen wann es wichtig ist gesteckte Ziele mit aller Kraft zu verfolgen!

Alexandra


Donnerstag, 27. November 2014

Die Überraschung





Es friert, es blüht!



Ich habe noch eine Sommergeschichte parat denn

jetzt erzähle ich Euch was mich nach meinem Urlaub so lange beschäftigt hat. 


Ich kam im dunkeln nach Hause, die Fahrt recht lang und dank der vielen Wegelagerstationen auch ein bisschen ermüdend. 

Gut das es dunkel war, glaubt mir ich hätte in dieser Nacht kein Auge zugetan.

Der Morgen graute, es wurde hell und in unserem Garten klaffte ein riesiges Loch. Ja, werden einige denken das war doch schon vorher da, da lagen die Fichtenäste hoch gestapelt und richtig das sollte ein kleiner Teich werden. Wasser im Garten ist doch etwas wunderbares, nicht wahr!



... kleines Loch


Was ich sah überforderte mich völlig. Das einst kleine Löchlein hatte sich um einiges vergrößert und mein liebster präsentierte mir stolz unseren neuen Gartenteichrohling. Kennt ihr das man schaut sich etwas an und es überwältigt einen völlig, aber irgendwie muss man  doch ständig hinschauen ?
So in etwa fühlte ich mich wenn ich um die Ecke in den Garten kam mal ganz von dem Chaos abgesehen das vollkommen ersichtlich um sich gegriffen hatte.

Ab jetzt gibt es nur noch Handyfotos, keine Zeit ui ui ui ...





Da war ich noch im Urlaub.

























Aus dem Löchlein wurde ein Loch. Mein Mann gab zu bedenken die Größte Unordnung schon beseitigt zu haben. Einiges musste Umgebaut werden, das Hühnergehege wurde verschoben und einer meiner Beete fiel dem Wasser zum Opfer.













Ein Tonnenschweres Päckchen wurde Bordsteinkante abgestellt. Nun konnten wir die Teichfolie auf dem Parkplatz so gar nicht gebrauchen und ohne Gabelstapler schien uns der Transport in den Garten schier unmöglich. Wie es ging?!? Ein Rasentraktor, Rollen, Hebel und zwei nette Menschen die spontan anhielten um uns bei diesem Gewaltakt zu unterstützen. Nochmal vielen lieben Dank für so
viel spontane Hilfsbereitschaft!


                                                                                                


Viele Hände halfen die Folie an Ort und Stelle zu drapieren. Hier nochmals ein dickes Dankeschön an alle Freunde die zeitgleich für uns da waren ( sind )!





Wasser marsch ...



... eine Umrandung aus Wasserbausteinen gebaut, der Teich sollte klar abgegrenzt werden und ein Hang befestigt.


20 Tonnen, kleine, große, leichte und schwere!


Noch nicht ganz gefüllt wurde der neue Schwimmteich getestet und für gut befunden. Die beiden kleinen lernten noch in diesem Sommer hier das schwimmen.



Im ganzen Chaos besuchte mich Bärbel und traf auf den Gipfel unserer körperlichen Höchstleistung. Kurz wir spürten unsere Grenzen mehr als deutlich. Ich hatte leichte Anflügen laut los zu heulen, ein Jammer! Bärbel, wir haben es geschafft ! Der Garten ist wieder vorzeigbar, das Gemüse und die Saaten geerntet. Ihr müsst wissen das hier zum ersten mal seit es den wilden Garten gibt die Bohnen reif an der Stange blieben ... die Tage waren einfach zu kurz. 

Soll ich Euch etwas verraten, ich bereue keinen Augenblick. Das Wasser ist einfach klasse und für meinen Schatz ging ein Traum in die Wirklichkeit . 

Thema Teichpflanzen ... ein andermal!



Der erste Frost  brachte  Grünkohl auf die Teller ... 



... dabei hatte ich schon befürchtet ihn erst an Weihnachten ernten zu können.

Herzlichst Alexandra


Montag, 17. November 2014

Jardin des Plantes von Courtances

Der botanische Garten von Coutances, 1992 in die Liste der nationalen Denkmäler aufgenommen war einer der ersten seiner Art und wurde 1855 fertiggestellt.



Er entstand zur gleichen Zeit in der auch die ersten Landschaftsgärten in Paris gestaltet wurden.

Im italienischen Stil gehaltene Terrassen , im englische Stil gestaltete Baumgruppen, Labyrinth und Wasserspiele laden zum verweilen und Lustwandeln ein.

Wir besuchten den ältesten öffentlichen Garten der Normandie.









Dieser Granitobelisk wurde zur Erinnerung an den Stifter Quesnel de la Moriniere´errichtet der den Garten 1859 der Stadt Coutances vermachte.














Hilfe, welche Bilder nehme ich nur sie sind alle so schön!








Das Labyrinth aus Hainbuche! Wir hatten vielleicht Spaß damit, es geht spiralförmig nach oben und hat man den Höhepunkt erreicht kann man sich die gesamte Pracht aus der Vogelperspektive anschauen, natürlich erst nachdem wir ewig lange verstecken gespielt hatten!









Wie auf dem ersten Bild zu sehen, schaut genau hin! Liegen in diesem Garten verschiedene Mosaike.








Wollt ihr genauer hinschauen? Diesen freundlichen Gartenhelfer fand ich besonders lustig! Ist doch irre, was es alles gibt, ich hatte so etwas vorher noch nie gesehen. 










   



 Wir wanderten zum Wasser ...




















... einigten uns darauf ihn nicht zu küssen ...












   
                                                                      ... genossen die kühle Zeit im Schatten.






Die Beete sehr bunt und farbenfroh!








Irgendwann streikten die Kinder, komisch wir hatten doch vorher nur die  Kathedrale besucht, die Stadt besichtigt ... nein sie waren einfach total müde und voller Eindrücke, randvoll!



Wir kuschelten noch den ein oder anderen Baum ...








       ... legten unsere Köpfe in den Nacken 









.... und schauten dem Ende des Tages zu.







Noch ein kurzes Nachwort zu unseren winzigen Hausbewohnern die sowohl Hund als auch Katze und eines unserer Menschenkinder befallen hatten. Ob Hunde oder Katzen ... ich werde dieses, unser Unwort des Jahres 2014 nicht mehr in den Mund nehmen bzw. aus der Feder lassen, ist laut Tierärztin egal. Sie befallen alles was Blut in sich trägt. Unser Haus ist jedenfalls komplett entrümpelt, es gibt keine Ecke mehr die nicht durchstöbert wurde und hoffentlich wird der Winter einige eisige Tage auf Lager haben. Blümchen hin oder her!

Meine Freundin kam in dieser wirklich schaurigen Zeit auf die Idee mir ... samen von einem Markt mit zu bringen, eine lustiger Gedanke findet ihr nicht?


Liebste Grüße aus dem wilden sehr matschigen Garten und eine schöne Woche!

         

                                                                       Alexandra













Montag, 10. November 2014

Echt nicht verschollen ...

... nur ein wenig beschäftigt.

Ich bin wieder da, eigentlich schon eine lange Zeit. Hätte der Urlaub so lange gedauert wäre unser Garten sicherlich zu einem Urwald geworden. Ok, unser Garten ist letztendlich zu einem Urwald geworden aber das hatte einen anderen Grund.






Ein wenig beschäftigt klingt sehr salopp denn hier jagte ein Ereignis das andere und so blieb mein liebgewonnener Blog lange Zeit ein Waisenkind.

Was ist eigentlich passiert?

Die Zeit in Frankreich ... einfach wunderbar!

Die Heimkehr ... wie soll ich dieses Empfinden nur beschreiben ... überraschend, erschreckend, schön!

Die Flohinvasion ... der Horror meines Lebens!

Die Einschulung unserer jüngsten Tochter ... mehr als ergreifend!

Der Ausbildungsbeginn ... der 18. Geburtstag ... meiner ältesten Tochter ... Hilfe ich werde alt!

Mein Sohn jetzt 16 ...

und der Garten hat ein völlig neues Gesicht bekommen dazu aber später mehr!

Machen wir erst einmal einen kleinen Abstecher nach Frankreich. Wenn ich mir heute die Bilder anschaue kommt es mir vor wie eine kleine Ewigkeit. Der Ferienort Agon Coutainville bezaubernd. Das Ferienhaus sehr gemütlich und der Strand fast Menschenleer! 

Wir besuchten die Gemeinde Le-Mont-Saint-Michel, ein wirklich beeindruckender Ort den ich Euch hier  mitgebracht habe. 









Schon auf dem Weg dorthin ein gigantischer Blickfang!










Durch Schmale Gassen mit vielen Menschen ...



in schwindelnde Höhen ....










         beeindruckender Baukunst.














In die Ferne schweifen ...






... die Seele baumeln lassen.






Vor verschlossenen Türen stehen 







und Michael besuchen der laut einer Legende 708 den Bau der Felsenkirche verlangte.







Man glaubt es kaum, wir verbrachten einen ganzen Tag auf diesem Felsen und entdeckten immer wieder neue Wege und schöne Orte.


Wer mehr über diese Kirche wissen möchte stöbere bitte im Netz, ein genauer Blick lohnt allemal. Schaut Euch auch die neue Stegbrücke an, ein gelungenes Bauwerk.


Natürlich haben wir auch einen Garten besucht in den ich Euch 





 in meinem nächsten Beitrag mitnehmen möchte!

Herzlichste und liebste Grüße an alle die mich vermisst haben und ihren netten Kommentar hinterließen.

Ein herzliches Willkommen an meine neuen Leser die in nächster Zeit wieder einen gefüllten und wiederbelebten Blog vorfinden werden.

Es ist nass, nass und nass im wilden Garten, das Feuer im Ofen brennt und der erste weihnachtliche Plätzchenduft durchströmt das heimelige Haus.

Macht es Euch schön kuschelig!


                 
                                                                                 Alexandra